Zwei Tage nach dem Ende der Hinrunde hat sich der erste ostbelgische Fußballverein von seinem Trainer getrennt: David Sieberath und Drittprovinzialist KFC Rocherath gehen von nun an getrennte Wege, wie Vizepräsident Bruno Faymonville am Dienstagnachmittag bekanntgab.

Der KFC Rocherath, der sich vor der Saison selbst zum Meisterschaftsanwärter ernannte, befindet sich nach der Hälfte der Saison nur auf einem unbefriedigenden siebten Platz – mit neun Punkten Abstand auf den Spitzenreiter Hautes Fagnes. „Wir haben uns in beidseitigem Einverständnis und ohne Streit getrennt. Es wurde uns und ihm in allen Richtungen zu viel“, betonte Faymonville.

Der 41-jährige Sieberath, der in der Vergangenheit bereits in Recht das Sagen hatte, hatte erst im Sommer auf dem Rocherather Trainerstuhl Platz genommen und in den ersten Spielen stimmten die Resultate. Doch nach vier Siegen zum Beginn ging der Club im September komplett leer aus. Seitdem konnte keine Konstanz mehr gefunden werden. Nach der 0:2-Niederlage in Goé am Sonntag trafen sich Vorstand, Mannschaft und Trainer in der Kabine zu einem Gespräch. „Wir haben das Spiel analysiert und besprochen, warum es nicht gelaufen ist. Da hat man schon rausgehört, dass es nicht mehr so weitergehen kann“, so Faymonville. Am Dienstag einigten sich beide Parteien dann per Telefon über die Trennung.

Bis zum Saisonende will der KFCR nun mit Stefan Bongard als Spielertrainer weitermachen – so, wie es auch im letzten Jahr nach dem Abgang von Michael Aussems der Fall war. Ihm zur Seite wird Kevin Feyen stehen, der zur Zeit an einem Kreuzbandriss laboriert. (tf)